Samstag, 20. Mai 2017

Geht man mit dieser Meinung über Bürgerbeteiligung irgendwann mal Baden ?

Was halten Sie von dieser Meinung?

Am 13.5.2017 um 12.00 Uhr veröffentlichte Marianne Bade diesen Kommentar in ihrem facebook:

Warum nur beteiligen sich in so viel Initiativen dagegen zornige alte Männer und Frauen?
Mein Eindruck ist, sie haben schöne Erinnerungen an ihre Jugend, die sicher schon irgend wie politisch war.
Dann hat man sich vor allem um Karriere gekümmert und die Politik und die Gesellschaft anderen überlassen.
Jetzt ist man plötzlich in der Rente, reibt sich verwundert die Augen und denkt, da war doch noch was.
Ich diskutiere gerne mit den Menschen über die Zukunft der Stadt und der Gesellschaft. Ich ärgere mich aber immer mehr, über Menschen, die mir immer sagen warum etwas nicht geht und dass wir doch gerade bei Ihnen alles so lassen sollen wie es ist, dass wir das doch bitte schön nicht vor ihrer Haustüre machen sollen.
Am meisten ärgert mich es , wenn es Zukunftsprojekte sind, bei denen vor allem jüngere Menschen gefragt sind.

Die findet man in solchen Initiativen leider so gut wie gar nicht. Da läuft gesellschaftlich einiges sehr schief.


Dienstag, 4. April 2017

Leserzuschrift Gegen BUGA

Betreff: Konversion statt Buga
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Landesschau bin ich auf Ihre Aktivitäten gegen
die Buga in Mannheim aufmerksam geworden.
Aus eigener Erfahrung kann ich Sie da nur ermutigen
dagegen anzugehen.
Die Buga ist schnell vergessen aber die Auswirkungen
der Verschandelungen sind noch lange da.
In meiner Heimatstadt Schwerin fand vor einigen Jahren
auch eine Buga statt.
Es blutet mir das Herz wenn ich jedes mal durch den Schloßpark
gehe und nicht mehr die schöne alte Baumallee vorfinde
sondern junge Bäume wie die Zinnsoldaten aufgestellt.
Furchtbar. Und dann einen großen Betonplatz der
völlig ungenutzt ist. Flächenversiegelung.
Und was das schlimme ist. Die Stadt schielt schon auf
die nächste Buga. Um in der strukturschwachen Region
Touristen anzulocken.
Nichts dazu gelernt. Der Bugaeffekt verblaßt schnell.
Eine Buga sollte nachhaltig und rückbaufähig sein.
Rescourcenschonend sein.
Kein Baum sollte für Prestige geopfert werden.
Laufen Sie daher Sturm. In Schwerin war die Opposition zu schwach.
Hinterher ist man immer schlauer.

Mit freundlichen Grüßen


und hier das Video

http://www.rnf.de/mediathek/video/bundesgartenschau-2023-proteste-gegen-plaene-fuer-die-feudenheimer-au/

Donnerstag, 3. November 2016

Mehr Demokratie ...

"Was wir  nach meiner Meinung brauchen, ist ehrliche Bürgerbeteiligung, ich nenne sie Bürgermitbestimmung.

Es kann nicht sein, dass wir Bürger den gewählten Volksvertretern Blankoschecks für viele Jahre ausstellen, in denen sie machen können was sie wollen.
Das werden wir Bürger auf Dauer nicht mehr akzeptieren.
Nur mit einer institutionalisierten Bürgermitbestimmung, die uns Bürgern echte und ehrliche Teilhabe garantiert wird das Vertrauen in die Demokratie wieder wachsen.
Und um auch das noch zu erwähnen, diese Art von Demokratie wird schwieriger, teurer, umständlicher, komplizierter.

Genau deshalb wollen sie Politiker nicht."
Klaus Brückner

Dienstag, 11. Oktober 2016

Aus für die Mannheimer BUGA23 Seilbahn-Idee ???

https://ihkbugablog.org/2016/10/11/doch-keine-seilbahn-fuer-die-buga/

Oder doch nicht?
http://www.rnz.de/nachrichten/mannheim_artikel,-Bundesgartenschau-Heilbronn-lehnt-die-Seilbahn-ab-Mannheim-nicht-_arid,227391.html

Pressemitteilung der BI „Konversion statt BuGa“ vom 11.10.2016 :
 
BuGa-Planungen müssen öffentlich gemacht werden
Die Planungen zur BuGa werden offenbar immer konspirativer. Die neuen Pläne wurden nur einem überschaubaren Kreis vorgelegt, offenbar sind die aktuellen Pläne weder dem Gemeinderat noch der Öffentlichkeit zugänglich.
Wie wir nun durch die RNF Sendung „Dünger für die BuGa entnehmen konnten, werden die Ziele der BuGa, nämlich ein funktionierender Grünzug vernachlässigt.

Ziel ist stattdessen der Bau zusätzlicher 10.000 Wohneinheiten (ca. 30.000 Neubürger). Das schränkt die Frischluftschneise dauerhaft ein.

Wozu brauchen wir zwei Radwege durch die Au mit unnötigem Gefälle? Warum sollen Fahrradbrücken (mehr Steigung) besser sein als Unterführungen?

See: ökologisches Gewässer und Parkteich für die Menschen sind nicht dasselbe; außerdem stellt sich die Frage Grundwasserniveau oder künstliches Niveau wie z.B. der Kutzerweiher?

Das Faunistisches Gutachten über Spinelli vom 8.6.15 wurde bei der Planung nicht berücksichtigt.

Wir fordern eine öffentliche Klärung dieser Fragen im Gemeinderat:
1. Ist ein Grünzug ohne BuGa billiger?
2. Welchen ökologischen Schaden richtet eine BuGa in der Au und auf Spinelli an?
3. Was kostet die Seilbahn und welche Eingriffe in die Landschaft sind dadurch notwendig?
4. Was für ein See soll es werden und was kostet er?
5. Wie viele Gärten sollen laut Planung weg? 

Donnerstag, 8. September 2016

Formate des Politischen. Medien und Politik im Wandel

3.11. - 4.11.2016 Berlin
Zum zweiten Mal findet die Konferenz "Formate des Politischen" statt: Zwei Tage lang soll intensiv erneut über das Verhältnis von Politik und Medien in Zeiten des politischen ökonomischen und gesellschaftlichen Wandels diskutiert werden.
www.bpb.de/231890

Dienstag, 23. August 2016

Wir möchten den Wechsel der Farben durch die Bepflanzung der Landwirtschaft während des Jahres erhalten.

Kein Einheitsgrün, kein Park, kein See. Es ist gut so wie es ist und trägt zur Frischluftversorgung der Innenstadt bei.

Würdigt bitte die freiwillige und kostenfreie Landschaftsarchitektur der Kleingärtner durch den Erhalt der Gärten.